22
Aug

Von Body Sewing und Flesh Stapling

Ich tue ja gerade das, was man gemeinhein “berufliche Umorientierung” nennt. Im Klartext: Ich hab nen neuen Job. Bald. In der Pharmabranche *schluck*. Einige würden ja jetzt behaupten, das ist fast so schlimm wie Porno-Industrie.

Auf jeden Fall beziehe ich jetzt seit einiger Zeit schon alle möglichen Pharma-News-Letter und Pharma-Feeds. Und im letzten Newsletter von Doccheck, die ja schon vom Gesamtauftritt immer etwas alternativer sind, gab es einen Bericht mit dem Titel “Mach mir die Elfe“.

Da hatte sich tatsächlich ein Mädel Ihre Ohren spitz zu Elfenohren zusammen nähen lassen!

Naja, das T-Shirt mit dem Rollespieler-Spruch “Elfen haben doofe Ohren” sollte man dann lieber zu Hause lassen…

Verbrochen hat das ganze der Künstler (?!?) Russ Foxx. Neben Ear Pointing hat er noch folgende Nettigkeiten im Angebot:

Für mich ist Russ Foxx das Fundstück der Woche…

22
Aug

Geek-Ehe

Frage
Wann weiß man, dass man definitiv eine Geek-Beziehung hat?

Antwort
Wenn Kommunikation so abläuft (rosa=sie, himmelblau=er)


Kennen wir das ?

http://www.golem.de/0808/61473-2.html

Und wenn ja: Warum haben wir es nicht?

Deswegen:
http://www.olnigg.de/jahr2008/olg154.htm

Gibt es noch andere Paare, deren Kommunikation sich auf das Hin und Her schicken von Links beschränkt?

15
Jul

Schöner sterben mit Kusch - hä???

Ich habe gerade eine E-Mail mit folgendem Betreff bekommen:

FORMBLITZ NEWSLETTER Nr. 003 07/2008 - Schöner sterben mit Kusch

Das hat mich jetzt doch etwas irritiert…wer wünscht mir den Tod an den Hals? Ob ich jetzt schöner sterben soll oder nicht ist mir schnuppe. Und ob mit oder ohne Kusch (wer oder was ist Kusch?) ist mir auch egal…Hängen bleibt nur: Ich soll sterben!

Der zweite Blick enthüllt den Absender: FORMBLITZ! Also die wünschen mir ein schöneres Sterben…Moment…Formblitz war doch gar kein Altersheim, Hospiz oder Beerdigungsinstitut, sondern eine kostnpflichtiges Downloadportal für Formularvorlagen. Dunkel (passend zum nahenden Tod!) erinnere ich mich, dass ich da mal ein Formular herunter geladen habe…war auch toll. Und sein Geld wert. Aber warum soll ich jetzt sterben?

Gut, also dann schauen wir uns doch den Newsletter, den die böse Schlagzeile einleitet, mal genauer an…da finde ich dann folgenden Text (Zitat):

Wenn es nach Roger Kusch geht, dann ist Sterbehilfe so selbstverständlich wie die wöchentliche Müllabfuhr: Bettina S., deren Tod Kusch aufzeichnete, hatte keine besonderen Probleme. Sie war weder sterbenskrank, noch litt sie unter schweren Depressionen. Sie wollte einfach nur nicht ins Altersheim. Dank Kusch wird der Tod auf Bestellung zum Lifestyle-Artikel einer zivilisationsmüden Gesellschaft, die schon dann nach dem begleiteten Suizid ruft, wenn der Enkel mal wieder den Geburtstag vergessen hat. War der Selbstmord früher ein Akt der Wahl nach individueller Qual, so verlangt der Lebensmüde heute nach den Bequemlichkeiten der Dienstleistungsgesellschaft. Schöner Sterben mit “Dr. Freitod”. Happy Hour in der Todes-Zone mit einem Cocktail aus Chloroquin und Diazepam. All credit cards accepted!

Ui. Das ist nun aber harte Tobak. Moment, war der Absender nicht ein Portal zum Download von Formularen?!? Bieten die jetzt auch Giftcocktails an??? Oder was wollen die mir damit sagen?

Es folgt einiger überleitender Blbabla zum Thema Sterbehilfe…

Und dann:

Wenn Sie jetzt schon eine Verfügung für den Fall treffen wollen, dass Sie selbst nicht mehr entscheiden können, dann sollten Sie eine Patientenverfügung von FORMBLITZ herunterladen.

Es folgt der Link zum kostenpflichtigen Download des Formulars (6,90 EUR als PDF, 7,90 EUR als Word Dokument, 8,40 EUR als Fax) und acht weitere Links zu anderen kostenpflichtigen Downloads (”Andere Personen, die sterben woll

ten, haben auch folgende Formulare heruntergeladen ;) ).

Das nennt man wohl Marketing mit der Holzhammer-Methode. Ein wenig an den Grenzen des guten Geschmacks, die mich ja eigentlich wenig interessieren. Aber in diesem Fall…

12
Jul

Der Beweis: Männer sind vom Mars!

Letztens im Supermarkt kontne habe ich den Beweis dafür gefnden, dass das unsägliche Buch “Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus: Tausend und ein kleiner Unterschied zwischen den Geschlechter” von Chris Evatt doch Recht haben muss.

Während ich schon am Band der Kasse stand und bereits fleißig Waren umschichtete, verschwand meine bessere Hälfte noch einmal mit den genuschelten Worten: “ichbrauchenochduschgel”. Und kam kurz darauf triumphierend mit seiner “Beute” zurück:

AXE ANTI-HANGOVER. STIMULATING Mg-O2 showerGEL [sic!]

Man achte auf die Verwendung von Minuskeln und Majuskeln! Aber die Schreibweise war noch gar nicht einmal das Absonderliche an diesem…Zeug…äh…Duschgel. Was mich geradezu schockierte war die absolut wiederwertige grün-gelb-radioaktiv-giftig-sonstwie leuchtende Farbe. Für diese Farbe fehlen mir trotz kunstleistungskurs einfach die Worte! Keine, aber auch wirklich keine Frau, die ich kenne, würde sich freiwillig dieses ekelhaft aussehende Zeug auf die Haut schmieren. Alleine die Vorstellung, wie dieser krankmachend aussehende Duschgel-Glibber auf zarte Frauenhaut herumterwabbelt…bah. Nein, das geht gar nicht.

Aber Männer? Die freuen sich anscheinend noch über diese Farbe, die jede Frau einen großen Bogen um die Dusche, in dem sich selbiges Gel befindet, machen lassen würde. Meine Abneigung steiß auf völliges Unverständnis. Im Gegenteil: Man(n) fand die Farbe sogar schön!

Lieber AXE-Produktmanager, der Du für ANTI-HANGOVER STIMULATING Mg-O2 showerGEL zuständig bist: Offensichtlich hast Du etwas sehr, sehr richtig gemacht und das Produkt optimal(st) auf die angestrebte Zeilgruppe abgestimmt!

Hier einiges Bilder…Frauen werden jetzt bestimmt Augenkrebs bekommen und Männer Lust auf eine erfrischende Dusche…(zum Vergrößern anklicken, die Farbe sieht echt so aus - dabei wurde nicht ge-photoshop-t!)

15
Jun

Wir verfüllen Ihre Träume…

Letztens wurde ich auf die folgenden Aushänge aufmerksam gemacht, die ein engagierter Mitarbeiter einen neuen Filiale einer neuen - mir bisher gänzlich unbekannt - Bank gemacht hat. Wahrscheinlich gibt es einen oder mehrere gute Gründe dafür, warum mir dieses Unternehmen bisher unbekannt war. Aber es gibt definitiv Gründe, warum ich es auch in Zukunft nicht näher kennen lernen möchte.

Hier Sie zwar nicht geholfen, aber bringen Sie Ihren Angebot mit und wir verfüllen Ihre Träume!

Der Text lautet komplett:

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