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Jul

Alles sauber für Olympia?

In ihrem Wahn, sich zu den Olympischen Spielen im August als besonders saubere und aufgeräumte Nation zu präsentieren, treibt die chinesische Doppelmoral neue Blüten.

Noch im März kündigte der Direktor des Pekinger Landwirtschaftsbüros an, dass bis zum Beginn der Olympischen Spiele die gesamte Stadt von streunenden Hunden und Katzen gereinigt werden soll. Gereinigt werden heißt nicht etwa, dass die Tiere - wie auf dem Gelände in London, wo die Olympia-Anlage für 2012 entsteht - eingefangen und liebevoll vermittelt werden. In China bedeutet das bestenfalls, dass die Tiere sofort erschlagen werden. Schlimmstenfalls landen sie in Auffangstationen, wo sie in viel zu kleinen Käfigen und ohne Wasser und Futter bis zum Tode dahinvegitieren (siehe Katzencontent “Katzen sterben für Olympia“).

Doch jetzt will sich  China zu den Olympischen Spielen als besonders tierfreundlich im westlichen Sinne präsentieren. Den 112 offiziellen olypmischen Restaurants wurde verboten, Hundfleisch - in Teilen Chinas ein tradiontionelles Nahrungsmittel - anzubieten. Bei Verstoß drohen Strafen. Auch anderen Restaurant wurde dringend empfohlen, Gästen während der Olympischen Spiele vom Verzehr abzuraten (SPON).

Wie scheinheilig ist das denn bitte???

Ach ja, zum Thema “Katzen oder Hundefleisch essen” gibt es bei Messy Beast einen hervorragenden Artikel (auf Englisch), der mal mit kulturellen Voruteilen aufräumt.

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