Peking gerüstet für Olympia
Laut Zeit Online ist Peking anscheinend gerüstet für Olympia.
Nachdem sie noch das Olympische Dorf bauen durften, wurden alle Wanderarbeite zusammen mit Obdachlosen, Bettlern und Prostituierten aus Peking entfernt und durften somit wie ca. 1,5 Millionen andere Menschen dank Olympia umziehen. Darunter auch Intellektuelle, ausländisches Studenten, Journalisten, Regimkritiker und wer sonst nicht so ins Bild paßte.
Dabei hatten sie noch ein besseres Schicksal als die 20.000 streunenden Katzen und Hunde, die zur Säuberung Pekings “entfernt” wurden.
Und damit Peking nicht so leer aussieht, hat man 40 Millionen Topfpflanzen aufgestellt und 12.000 Hektar neue Grasflächen angelegt. Auch, um dem Smog beizukommen. Den hat man aber schon alleine dadurch verringert, dass man einfach mal tausende Fahrlizenzen entzogen hat und nach fröhlicher Lotto-Spiel-Manier bestimmten Kennzeichen-Nummern Fahrverbote erteilte. Ach ja, nicht zu vergessen sind die hunderte von Firmen, die ihre Produktion einstellen müssen. Das Regime verordnete außerdem den Pekignern (oder Pekinesen?) strenges Rauchverbot.
Die Wasserknappheit in Peking beseitigte man kurzerhand, indem man anderen Provinzen buchstäblich das Wasser abgrub und Flüsse umleitete. Die Felder der Farmer verdorren jetzt zwar, dafür gibt es aber genug Wasser für die olympischen Ruderer.
Ach ja, und zum Thema Wasser: Sollte sich Regen ankündigen, bringt man einfach die Wolken durch Beschuß mit Silberiodid schon vor Peking zum Abregnen.
Schade, dass Leni Riefenstahl nicht mehr lebt. Sonst könnte die doch bestimmt einen tollen Dokumentarfilm drehen. Sie wie 1936.
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